KTM 1290 Super Duke GT – ein Widerspruch in sich?

„Die KTM 1290 SUPER DUKE GT nimmt die galaktische Performance der KTM 1290 SUPER DUKE R und kombiniert sie mit dem Komfort und der Ausstattung für lange Fahrten mit Sozius, bietet daneben aber auch noch weitere Upgrades, Verfeinerungen und Features.“ Quelle 13.04.2020: https://www.ktm.com/at/sports-tourer/1290-super-duke-gt/

.

„Manches hält man nicht für möglich, bis es jemand macht, so war das auch mit der GT. Einen Sporttourer aus dem zweifelsohne in seinem Gesamtkonzept brutalsten Naked Bike der Welt zu formen, hielt ich zumindest für keine gute Idee. Wie gut das KTM gelungen, beeindruckt mich deshalb umso mehr. Es gibt nicht viele Möglichkeiten, schneller mit einem Landfahrzeug zu reisen als mit diesem Motorrad.“ Quelle 13.04.2020: 1000PS)

.

„Mit nun 180 PS und 140 Nm wurde der 75°-V-Twin mit 1301 Kubik Hubraum einer dezenten, aber tiefgreifenden Auffrischung unterzogen. Neue obere Einspritzventile und 56-Millimeter-Drosselklappen verbessern das Mischverhältnis bei hohen Drehzahlen. Das soll für kräftigeren Schub über das gesamte Drehzahlband bei gleichzeitig niedrigerem Verbrauch sorgen, verspricht KTM.“ Quelle 13.04.2020: Motorrad-Magazin

Grundsätzlich gibt es viel Elektronik, aber wann ist es genug?

KTM hat mit dem Modell 2020 ein „wahres High-Tech-Meisterwerk“ geschaffen. Sie hat ihre rennstreckentaugliche Motorleistung modifiziert, um sie mit einer Langstreckentauglichkeit für die Straße zu verfeinern. Dies scheint ihnen mit dem komplexen Fahrwerk und neuen Technologien sehr gut gelungen zu sein. Trotzdem erfordert es hohe Konzentration und Können die volle Power unter dem Hintern stets gut im Griff zu behalten!

.

 

„Vieles lässt sich per Knopfdruck auf Fahrstil, Einsatzzweck, Straßen- und Wetterverhältnisse abstimmen, doch sind ABS, Traktionskontrolle und Fahrwerk erst justiert, ist es der Pilot, der die Hand am Abzug hat – wie bei jedem anderen Motorrad aus der analogen Zeit. […] Es gibt nicht viele Möglichkeiten, schneller mit einem Landfahrzeug zu reisen als mit diesem Motorrad.“– Quelle 13.04.2020 Christoph Lentsch1000PS

 

Die Vorgängerversionen hatten derzeit noch kleinere „Kinderkrankheiten“, die hoffentlich mit diesem Modell ausgeräumt wurden, wie zum Beispiel:

• Hupe wird so heiß -vor allem in der City- dass sie ausfällt (umsetzen hilft)

• Das Abblend-/ Fernlicht ist ne popelige H4-Funzel. Dafür haste Kurvenlicht. Du freust dich nachts auf jede Kurve (ungelogen)

• Das Fahrwekssetup hat in Street und Komfort das sog. Antidive, das verändert die Fahreigenschaften in etlichen Situationen -gelinde gesagt- unerträglich. Aber die 19er GT hat ne neue Firmware, die sich hoffentlich bald auf die allen GTs aufspielen lässt.

• Die Heizgriffe. Min ist bei 0-5° etwas mager, mid. schon fast zu warm und Max brät dir die Finger -hab ich heute grad wieder erfahren.

.

Was wirklich hilft? Wenn der Händler freundlich, kulant und kompetent ist. Ach ja: und wenn er möglichst nicht zu weit weg ist. 🙂 Wo du den nächsten Händler findest? Schau mal in die Händlersuche von KTM

.

Als kleines Highlight noch ein kurzer Videoschnitt, um das richtige Feeling zu vermitteln 🙂

 

Autor: Markus Liebenberger